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Anlagenbeschreibung Version 1


Das Thema der Anlage ist der Bahnhof ‚Nordhausen Nord' am Südrand des Harzes. Im Wesentlichen besteht die Anlage aus fünf Bereichen: dem Personenbahnhof, dem Güterbahnhof mit Güterschuppen und Rollbockanlage, dem Bereich Lokbehandlung mit Lokschuppen, Drehscheibe und Versorgungsanlagen, dem Bereich Rollwagenanlage und dem Schattenbahnhof mit Schiebebühne für ganze Züge. Neu hinzugekommen sind die Rohbausegmente zur Darstellung des Behreviadukts, der den sechsten Abschnitt darstellen wird. Alle Bereiche sind nahezu im genauen Maßstab gebaut, auf die annähernd identische Gleislage wurde Wert gelegt. Auf Landschaft wurde weitgehend verzichtet, dadurch ist die Anlage ein wenig in die Länge gezogen und teilweise nur 20 cm breit, an einer Stelle ist sie jedoch 90 cm tief.

In dieser Version 1 werden der Personenbahnhof, ein 180 grad Bogen und der Schattenbahnhof ausgestellt.

Die Anlage ist in Segmentbauweise gefertigt, kann aber in verschiedenen Größen aufgebaut werden. Die Segmente werden über Stabverzahnung und Kistenverschlüsse verbunden. Das ermöglicht einen schnellen Auf- bzw. Abbau. Hierzu tragen auch die Steckbeine bei. Diese werden an einigen Stellen durch Schränke in der Senkrechten gehalten. In diesen sog. Schränken sind u. a. auch die Steuerung und die Stellwerke untergebracht.

Auf den Segmenten des Personenbahnhofs ist das Bahnhofsgebäude mit Bahnsteigüberdachung in allen Einzelheiten nachgebaut und kann unterschiedlich oder auch komplett beleuchtet werden. Es wurde hauptsächlich aus Pappe und Kunststoffplatten gebaut, aber auch selbstgegossene Fenster wurden verwendet. Die Stuckembleme an der Gebäudefassade wurden von Hand gezeichnet und per Kopiertechnik auf das richtige Maß gebracht. Der Fachwerkanbau auf dem Bahnsteig wurde auf die gleiche Weise erstellt. Die Tauben auf dem Dach wurden aus Perlen angefertigt.

Der Bahnsteig ist mit Schienenprofilen begrenzt und teilweise aus einer Kopfsteinpflasterdecke oder einem Sandsteingemisch (Makadam) hergestellt. Die Gleisanlagen wurden in der üblichen Schotter/Weißleimmischung eingeschottert. Die Weichen sind auf Federzungen umgebaut und haben im Personenbahnhof schon alle funktionsfähige Weichenlaternen und Stellhebel. Die Ausfahrsignale sind ebenfalls voll funktionsfähig. Ein besonderes Highlight ist der schwenkbare Wasserkran zum Befüllen der Wasserkästen von Dampflokomotiven.

Am Personenbahnhof befinden sich sechs Gleise nebeneinander. Die Gleise 1 und 2 liegen am Bahnsteig und sind die Ein- und Ausfahrgleise. Nordhausen Nord ist ein Sackbahnhof, deshalb enden Gleis 1 und 2 am Prellbock. Am Gleis 1 gibt es eine Umfahrung mit einem kleinen Abstellgleis, welches zwischen Gleis 1 und Umfahrung liegt. Die Gleise 5 und 6 sind Abstellgleise mit Prellbock am Ende und werden von dem Streckengleis bzw. Gleis 1 bedient. Zwei Gleise führen in den Personenbahnhof, einmal das Streckengleis und zum anderen ein Gleis aus dem Güterbahnhof. Dieses endet in Gleis 2.

Ein kleines Stück der Oskar-Colle-Straße ist nachgebildet und von Bäumen eingefasst. Die Mauer zwischen diesem Straßenstück und dem Bahnhof ist ebenfalls in allen Einzelheiten dargestellt. Bäume und Mauer sind heute nicht mehr vorhanden. Die Rückseite von ‚Gleis 2' wurde mit Hauswänden in Reliefbauweise abgegrenzt. Die gesamte Beleuchtung im Bahnhof ist nachgebildet und funktionsfähig.

An der Ausfahrt des Personenbahnhofes befindet sich auf der linken Seite das Stellwerk des Bahnhofes. Am Stellwerk wird die Werhterstraße gekreuzt. Eine Schrankenanlage sichert die Überfahrt aus dem Personenbahnhof in den Güterbahnhof. Auch diese Schrankenanlage ist voll funktionsfähig.

Mit einem Bogensegment in dem Schattenbahnhof kann die Anlage in einer kleinen Version gezeigt werden. In dieser Version wird nur der Personenbahnhof, ein Bogen und der Schattenbahnhof aufgebaut. Die Abmessungen betragen inklusive Absperrung 5,50 m x 3,75 m und die Anlage kann rundherum von allen Seiten betrachtet werden. Mit einem Fahrplan, der aus dem Buchfahrplan entwickelt wurde, kann der Bahnbetrieb eines ganzen Tages aus dem Jahr 1993 nachgestellt werden. Der sehr realistische Betrieb wird durch die Lokomotiven mit Geräuschdekoder noch glaubwürdiger. Das Fahrzeugmaterial besteht zum größten Teil aus hochwertigen Modellen verschiedener Hersteller. Die gesamte Anlage wird digital über Eingabegeräte gesteuert.



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