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Anlagenbeschreibung Version 2


Bild_20a_150a Das Thema der Anlage ist der Bahnhof ‚Nordhausen Nord' am Südrand des Harzes. Im Wesentlichen besteht die Anlage aus fünf Bereichen, dem Personenbahnhof, dem Güterbahnhof mit Güterschuppen und Rollbockanlage, dem Bereich Lokbehandlung mit Lokschuppen, Drehscheibe und Versorgungsanlagen, dem Bereich Rollwagenanlage und dem Schattenbahnhof mit Schiebebühne für ganze Züge. Neu hinzugekommen sind die Rohbausegmente zur Darstellung des Behreviadukts, der den sechsten Abschnitt darstellen wird. Alle Bereiche sind nahezu im genauen Maßstab gebaut, auf die annähernd identische Gleislage wurde Wert gelegt. Auf Landschaft wurde weitgehend verzichtet, dadurch ist die Anlage ein wenig in die Länge gezogen und teilweise nur 20 cm breit, an einer Stelle ist sie jedoch 90 cm tief.

In dieser Version 2 werden der Personenbahnhof, Güterbahnhof, Lokbehandlung, Behreviadukt, Rollwagenanlage und der Schattenbahnhof ausgestellt.

Der Personenbahnhof wird in Version 1 beschrieben.

Bild_28a_120a Der Güterbahnhof befindet sich im Anschluss an den Personenbahnhof, zwischen dem Streckenkilometer 0,3 und 0,8. Das Streckengleis führt an der Betrachterseite als šußerstes Gleis durch den Bereich. Neben diesem Gleis ist ein Abstellgleis für Güterzüge, das über Weichen von beiden Seiten befahren werden kann. Das Umfahrgleis liegt zwischen der Rollbockgrube und dem Abstellgleis. Auf der anderen Seite der Rollbockgrube führt ein Normalspurgleis bis zum Güterschuppen. Von diesem Gleis wird die Rollbockgrube bedient und ein zweites Abstellgleis endet auch am Güterschuppen. Ein drittes Gleis führt bis zu einer Laderampe, zu der auch ein Schmalspurgleis aus der Lokbehandlung führt. Der Güterschuppen ist ein zweigeschossiges Gebäude mit einem langgezogenen eingeschossigen Anbau. Das Hauptgebäude steht quer zu den Gleisen, der Anbau steht parallel zum Normalspurgleis. Eine Umladerampe befindet sich auf der anderen Seite dieses Gleises. Auf dieser Rampe wurden Güter von Normalspurwagen auf Schmalspur oder umgekehrt umgeladen. Deshalb befindet sich ein Schmalspurgleis an der anderen Seite der Rampe und wird über eine Kreuzungsweiche aus dem Umfahrgleis bedient.

Eine Besonderheit ist die funktionsfähige Rollbockanlage. Hier können Normalspurwaggons auf Rollböcke geladen werden, um Waggons auf der Schmalspur zu transportieren. Um die unterschiedlichen Kupplungen der Normalspur zur Schmalspur zu verbinden wird ein Zwischenwagen benutzt. Dieser Wagen dient gleichzeitig als Bremswagen, da die Rollböcke keine eigene Bremse haben.

Bild_22a_150a Der Güterbahnhof endet in westlicher Richtung mit einer Gleisharfe in das Streckengleis, um im weiteren Verlauf in einem Bogen die B 80 zu überqueren. Über diese Gleisharfe erreicht man ebenfalls den Bereich der Lokbehandlung, der in südlicher Richtung hinter dem Güterbahnhof liegt. Neben einem Schmalspurgleis zur Bekohlung der Dampfloks gibt es ein Normalspurgleis, welches früher bis in den Lokschuppen hinein verlegt war. Im Jahre 1993 war das Schuppentor jedoch zugemauert. Beide Gleise sind von einem Portalkran überspannt. Aus der Gleisharfe werden noch zwei Schmalspurgleise in Richtung Lokschuppen geführt. Das eine verläuft in den Lokschuppen über eine Drehscheibe in den zweiten Stand des Lokschuppens, der erste Stand wird über die Drehscheibe erreicht. Das zweite Gleis ist ein Abstellgleis und endet mit einem Prellbock hinter dem Lokschuppen.

Um in dieser Version die Anlage in einer Insellage präsentieren zu können, ist es erforderlich, einen kleinen Stilbruch zu begehen, in dem nach dem Bereich Güterbahnhof mit den Segmenten des Behreviadukts fortgefahren wird. Hier durchfahren die Züge ein Waldstück, um über das Behreviadukt in den Bereich der Rollwagenanlage zu gelangen.

Die Rollwagen dienten, genau wie die Rollböcke, zum Transport von Normalspurwaggons auf der Schmalspur - allerdings mit dem Unterschied, dass die Rollwagen sozusagen ein Stück Normalspurgleis sind und die Güterwagen über einen Höhenunterschied auf den Rollwagen aufgerollt werden. Zudem haben die Rollwagen eine eigene Bremseinrichtung und können somit überall auf den Gleisen der Harzer Schmalspurbahnen eingesetzt werden. Auf den Segmenten der Rollwagenanlage kann der Umladevorgang nachgestellt werden.

Nach diesem Abschnitt erreichen die Züge den Schattenbahnhof. Abmessung ca. 8,7 m x 4,4 m



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